Ratgeber: Warum es immer mehr Bettwanzen gibt und was man dagegen tun kann

Die Bettwanze, einst ein gut kontrolliertes Ärgernis bis in die 90er Jahre, erlebt derzeit weltweit ein besorgniserregendes Comeback.

Bettwanzen auf weißer Decke

Die Bettwanze, einst ein gut kontrolliertes Ärgernis bis in die 90er Jahre, erlebt derzeit weltweit ein besorgniserregendes Comeback. Diese kleinen, blutsaugenden Parasiten, bekannt als Cimex lectularius, sind nicht nur in Paris während der Fashion Week, sondern in Städten wie New York und Hongkong zu einer wachsenden Plage geworden. Doch was treibt diese plötzliche Explosion der Bettwanzenpopulationen an, und was kann dagegen unternommen werden?

Hintergründe des Problems:

Die Bettwanze, ein Parasit der Familie der Plattwanzen, ernährt sich vom Blut warmblütiger Tiere und Menschen. Sie ist etwa so groß wie ein Apfelkern, flügellos und von rotbrauner Farbe. Ihr Ursprung liegt möglicherweise in der gemeinsamen Höhlenbewohnung von Menschen und Fledertieren vor etwa 200.000 Jahren.

Der aktuelle Anstieg der Bettwanzenpopulationen lässt sich auf mehrere Faktoren zurückführen:

  • Immunität gegen Insektizide: Mit der Entwicklung von Resistenz gegenüber gängigen Insektiziden wie DDT, die früher effektiv gegen Bettwanzen eingesetzt wurden, sind die heutigen Populationen schwerer zu bekämpfen.
  • Globale Reisetätigkeit: Die Zunahme des weltweiten Tourismus erleichtert den Bettwanzen die Verbreitung über Gepäck und andere Transportmittel, wodurch sie leicht von einem Ort zum anderen gelangen.
  • Verborgenes Vorkommen: Experten weisen darauf hin, dass das Problem der Bettwanzen schon sehr lange besteht, aber oft unterschwellig bleibt bis es offensichtlich wird, wie etwa während der Pariser Fashion Week.

Was tun gegen Bettwanzen?

  • Früherkennung: Die frühzeitige Erkennung von Bettwanzen ist entscheidend. Ihre Bisse können starken Juckreiz auslösen, und sie hinterlassen typische Spuren wie Blutflecken auf der Bettwäsche.
  • Professionelle Schädlingsbekämpfung: Gegen die resistenten Bettwanzenstämme sind herkömmliche Insektizide oft wirkungslos. Kammerjäger verwenden daher zunehmend Hitzebehandlungen, bei denen Bettwanzen Temperaturen von über 43 Grad Celsius ausgesetzt werden.
  • Vorsicht bei Reisen: Reisende sollten ihr Gepäck überprüfen und bei der Auswahl von Unterkünften auf Sauberkeit achten, um die Verbreitung von Bettwanzen zu minimieren.
  • Prävention: Da Bettwanzen keine Krankheiten übertragen, liegt der Schwerpunkt auf der Vermeidung von allergischen Reaktionen und Unbehagen. Regelmäßige Inspektionen von Schlafbereichen und die Reinigung von Textilien und Polstern können helfen, einen Befall zu verhindern.

Fazit:

Die weltweite Zunahme von Bettwanzen ist ein komplexes Problem, das durch verschiedene Faktoren wie Resistenz gegenüber Insektiziden und globale Reisetätigkeit angetrieben wird. Während die vollständige Ausrottung der Bettwanze vielleicht nicht möglich ist, können durch Aufklärung, präventive Maßnahmen und professionelle Schädlingsbekämpfung Befälle effektiv kontrolliert und minimiert werden. Bei Calmund + Riemer Schädlingsbekämpfung sind wir uns der Herausforderung bewusst und setzen auf effektive, moderne Methoden zur Bekämpfung und Prävention von Bettwanzenbefall. Unser Ziel ist es, Ihnen ein sicheres und ungestörtes Wohnen zu ermöglichen.

Kakerlake auf dem Rücken liegend auf Steinboden

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