Hausschwamm Schädling auf Holzboden

Fachgerechte Hausschwammsanierung

Echter Hausschwamm? Wir prüfen, bewerten und begleiten die normgerechte Sanierung nach DIN 68800 – schnell, zuverlässig und fachlich fundiert.

Echter Hausschwamm – der gefährlichste Holzschädling im Haus

Der Echte Hausschwamm zählt zu den gefährlichsten holzzerstörenden Pilzen in Gebäuden. Sobald in einem Haus Holz verbaut wurde – etwa in Balkendecken, Dachstühlen oder Fachwerkkonstruktionen – kann ein Befall gravierende Folgen haben. Besonders tückisch: Der Pilz wächst häufig unbemerkt im Verborgenen.

 

Der lateinische Name des Echten Hausschwamms lautet Serpula lacrymans („tränender Hausschwamm“) – benannt nach den typischen Wassertröpfchen auf seinen Fruchtkörpern.

Voraussetzungen für einen Hausschwammbefall:

  • Feuchtigkeit (z. B. durch Rohrbruch oder Wasserschäden)
  • Vorhandenes Holz
  • Unzureichende Belüftung

Praxisbeispiel: Wie entsteht ein Hausschwammschaden?

Ein Leck in einer Wasserleitung im Obergeschoss bleibt zunächst unentdeckt. Feuchtigkeit sickert langsam in eine Holzbalkendecke. Die Durchfeuchtung bleibt lange verborgen, da weder Luftzirkulation noch Sichtkontrolle möglich sind.

Das Ergebnis:

  • Dauerhafte Feuchte

  • Holz als idealer Nährboden

  • Keine Durchlüftung

👉 Ein ideales Umfeld für den Echten Hausschwamm.

Was ist der Echte Hausschwamm genau?

Der Echte Hausschwamm ist ein holzzerstörender Pilz, der sogar unter Putz, Estrich und Mauerwerk wachsen kann. Er ist in der Lage, Feuchtigkeit über mehrere Meter hinweg zu transportieren und dadurch auch trockenes Holz aktiv zu befeuchten.

 

Die exakte Bestimmung des Pilzes ist entscheidend, denn:

  • Andere Holzpilze (z. B. Porlinge oder Kellerschwämme) sind meist vergleichsweise einfach zu sanieren

  • Hausschwamm erfordert einen erheblich höheren Sanierungsaufwand – technisch und finanziell

Warum ist der Echte Hausschwamm so gefährlich?

Serpula lacrymans zersetzt die Zellulose im Holz, also den tragenden Bestandteil. Dadurch verliert das Holz seine Festigkeit und zerfällt würfelartig oder bröselig.

Besonders kritisch:

  • Tragende Balken können vollständig zerstört werden

  • Schäden werden oft erst spät erkannt

  • Befallenes Holz ist nicht zu retten und muss vollständig entfernt werden

In extremen Fällen kann ein Gebäude statisch unbrauchbar werden.

Deshalb ist eine schnelle Reaktion durch den Fachbetrieb entscheidend

Ein Befall mit Echtem Hausschwamm erfordert sofortiges Handeln. Die Sanierung ist technisch anspruchsvoll und sollte ausschließlich durch qualifizierte Fachbetriebe erfolgen. Zunächst muss die Ursache des Befalls, in den meisten Fällen ein Feuchteschaden, vollständig und dauerhaft beseitigt werden.

Anschließend erfolgt der fachgerechte Rückbau aller befallenen Bauteile. Dieser reicht in der Regel 1 bis 1,5 Meter über den sichtbar befallenen Bereich hinaus, um ein erneutes Wachstum des Pilzes sicher auszuschließen. Ergänzend sind pilzhemmende Maßnahmen erforderlich, etwa Heißluftverfahren oder der Einsatz zugelassener chemischer Holzschutzmittel.

Die Bekämpfung des Echten Hausschwamms (Serpula lacrymans) ist in Deutschland durch die DIN 68800 eindeutig geregelt – aus gutem Grund. In mehreren Bundesländern besteht zudem eine Meldepflicht bei Hausschwammbefall. Weiterführende Informationen zur Meldepflicht und zum Schadorganismus stellt das Umweltbundesamt zur Verfügung.

 

Informationen zum Pilz und zur Meldepflicht finden Sie hier: Echter Hausschwamm | Umweltbundesamt

Kurz zusammengefasst

Hausschwamm sanieren – nur durch Fachbetriebe

Die Sanierung eines Hausschwammbefalls ist anspruchsvoll und gesetzlich geregelt:

  1. Beseitigung der Feuchtigkeitsursache

  2. Rückbau aller befallenen Bauteile

    • meist 1–1,5 m über den sichtbaren Befall hinaus

  3. Pilzhemmende Maßnahmen

    • z. B. Heißluftverfahren oder zugelassene Holzschutzmittel

Die Bekämpfung ist in DIN 68800 geregelt. In mehreren Bundesländern ist Hausschwamm meldepflichtig. Offizielle Informationen stellt u. a. das Umweltbundesamt bereit.

Früh handeln – Schäden und Kosten minimieren

Je früher ein Hausschwammbefall erkannt wird, desto geringer sind:

  • Sanierungskosten

  • Eingriffe in die Bausubstanz

  • Risiken für die Statik

👉 Zögern Sie nicht, bei Verdacht einen Fachmann hinzuzuziehen.

Persönliche Beratung & Begutachtung

Gerne unterstützt Sie Thomas Lemm bei:

  • Verdachtsprüfung auf Hausschwamm

  • Schadensanalyse

  • Sanierungskonzepten nach DIN 68800

📞 Kontaktieren Sie uns frühzeitig – wir beraten Sie kompetent und zuverlässig.

Männlicher Geschäftsführer in der Schädlingsbekämpfung vor grauem Hintergrund

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